"KDE dürfte die Aqua-Oberfläche des Apple-Betriebssystems kaum
ablösen.
Viele Linux-Programme finden dank des portierten KDE aber den Weg auf
den Mac, allen voran die Bürosoftware KOffice."
http://www.macgadget.de/node/4678
Die Linux-Bastler blicken nicht hinter die Mac-Philosophie. Welcher
Mac-Nutzer möchte schlechte Linux-Software in einer Windows-ähnlichen
GUI auf dem Mac betreiben? Ich kenne da keinen. KOffice? Bruhahahaha!
Jens
FJens Simmak schrieb:
> Die Linux-Bastler blicken nicht hinter die Mac-Philosophie.
Das schafft ja nicht mal Apple selber. Sonst gäbe es da nicht
auch
diverse kleine Brüche und komische Seltsamkeiten zwischen
diversen
Programmen.
> Welcher Mac-Nutzer möchte schlechte Linux-Software in einer
> Windows-ähnlichen GUI auf dem Mac betreiben? Ich kenne da
> keinen. KOffice? Bruhahahaha!
KDE ist zuerst mal die ganze Infrastruktur darunter. Die GUI-Ebene ist
eher nur ein kleiner Teil oben drauf.
Die Infrastruktur ist zumindest schon mal insoweit auch auf Macs
interessant, weil sie neue Software zugänglich macht. Das ist
erst mal
per se nichts schlechtes.
Und zum Thema KOffice-Gemecker kann man nur sagen: MS-Office benutzen
auch genug Leute auf dem Mac und das ist mindestens genauso
gruselig.
Persönlich mag ich KDE (und Gnome) nun wirklich nicht, weil das
ein
fettes Stück Bloat ist, aber das heiÃźt ja nicht,
daÃź andere Leute
nicht damit glücklich werden.
Wenn irgendjemand aus KDE auf Macs für sich irgendeinen
persönlichen
Gewinn ziehen kann, weil dadurch irgendeine nutzbringende Software
zugänglich wird, dann ist die Portierung einfach schon eine gute
Sache. Konkurrenz belebt auch das Geschäft.
Dogmatisches Gesabbel und Ãśberheblichkeit hat einen dagegen eher noch
nie weitergebracht.
Nicht zu vergessen gebührt den Entwicklern alleine schon deshalb
Respekt,
weil das Open Source ist und weil sie sich die Mühe machen.
â
Marcus Jodorf wrote:
> > Die Linux-Bastler blicken nicht hinter die Mac-Philosophie.
>
> Das schafft ja nicht mal Apple selber. Sonst gäbe es da nicht auch
> diverse kleine Brüche und komische Seltsamkeiten zwischen diversen
> Programmen.
Der Spruch kommt seltsamerweise immer am lautesten von denjenigen, die
am wenigsten von den Apple Human Interface Guidelines (AHIG) verstehen.
Man kann Apple Fehlermeldungen zu jeder Software senden und es wurden in
der Vergangenheit auch schon AHIG-Verstöße behoben.
Wenn sich irgendeine Anwendung von Apple mal einen Schnitzer bezüglich
der AHIG leistet, dann ist das keine Grund zu jammern, kein Grundlage
für Schlussfolgerungen bezüglich irgendwelcher anderer Sachverhalte
und
erst recht Grund für andere Programmierer in eigenen Anwendungen
vorsätzlich gegen die AHIG zu verstoßen.
Ich weiß, dass sich nicht jede Anwendung von Apple vollständig an
die
AHIG hält, ich weiß aber auch, dass die allermeisten Leute diese
Fehler
gar nicht erkennen und es gleichzeitig Leute gibt, die
Fehlerhaftigkeiten zu erkennen glauben, wo in Wirklichkeit keine sind.
Mit besten Grüßen,
Mike Nolte
--
E-Mail an newsgroups@mikenolte.de wird nur zugestellt, wenn die
Betreffzeile "Antwort auf Usenetartikel" ohne Anführungszeichen
lautet.
Rechtschreibfehler sind ungewollt und dürfen gerne korrigiert werden.
On 2008-04-05 03:40:59 +0200, Marcus Jodorf said:
> KDE ist zuerst mal die ganze Infrastruktur darunter. Die GUI-Ebene ist
> eher nur ein kleiner Teil oben drauf.
> Die Infrastruktur ist zumindest schon mal insoweit auch auf Macs
> interessant, weil sie neue Software zugänglich macht. Das
ist erst mal
> per se nichts schlechtes.
Wer braucht zwei Infrastrukturen? Das einzige Programm, das ich aus
KDE-Zeiten vermisse, ist Knode. Für alles andere gibt ein
mindestens
gleich gutes Mac-Ã