Hallo,
bei uns taucht in letzter Zeit immer häufiger eine Frage auf:
Meine Frau hat einen hübschen aber mittlerweile etwas betagten
800 MHz
PowerMac mit OS X 10.3. Gerade bei Bildbearbeitung (Photoshop CS und vor
allem Bibble) zieht das Ding - ist ja inzwischen wohl auch so um die 8
Jahre alt - allerdings keine Wurst mehr vom Teller. Mein 4 Jahre alter
Athlon-3000-Rechner unter Linux ist bei sowas - zumindest
gefühlsmÃ¤Ãźig -
mindestens 5 Mal so schnell :-)
Nun liebäugelt meine Frau seit einiger Zeit - auch Macs sind ja
mittlerweile teilweise günstiger als ein Kleinwagen :-) - damit,
sich
einen aktuellen Mac zu kaufen. Die haben aber seit einiger Zeit alle
einen Intel-Prozessor; und da kommt die Frage auf, was denn mit all den
Programmen ist, die sie benutzt.
Da wäre ja mindestens das Photoshop CS, das sie vor zwei oder
drei
Jahren für furchtbar viel Geld gekauft hat, und solche Sachen
wie
Grafikkonverter aber auch viele andere praktische Helfer, die sich so
im Laufe der Zeit angesammelt haben.
Läuft das alles auf einem Intel-Mac
o gar nicht, weil anderer Prozessor und SchluÃź.
o im Notfall und wenn mans nicht eilig hat unter einer Emulation, die
dann etwas langsamer / halb so schnell / ein Zehntel so schnell
wie das Original abläuft.
o problemlos, weil die Programme seit Menschen-Gedenken in einer
Doppelversion (PowerPC/Intel) ausgeliefert werden.
o problemlos, weil der Intel-Mac einen PowerPC-Mac fast in Echtzeit
(max. 15 % Verlust) emulieren kann.
Deshalb meine Frage:
Muss meine Frau sich für einen aktuellen Intel-Mac alle/die
meiste
Software neu kaufen oder kann man einiges/das meiste/alles sinnvoll
weiterverwenden?
Das mein Bekanntenkreis sich etwa jeweils zur Hälfte aus
Linux-Benutzern
und Wintendo-Spielern zusammensetzt, ich aber (auÃźer meiner Frau)
keinen
einzigen Mac-Benutzer kenne, würde ich mich sehr
über eine Antwort freuen.
mfg Volker
--
Volker Böhm Tel.: +49 4141 981152 www.vboehm.de
VoÃźkuhl 5 Fax: +49 4141 981154
D-21682 Stade mailto:volker@vboehm.de
Volker Boehm schrieb:
> Hallo,
[Fragen zu Intel Macs]
Auch Hallo!
http://www.apple.com/de/universal/
http://www.apple.com/de/rosetta/
Das sollte deine Fragen eigentlich beantworten.
Jens
Am Sun, 20 Apr 2008 15:55:56 +0200 schrieb Jens BÂźÃ¼rger:
> Volker Boehm schrieb:
>> Hallo,
> [Fragen zu Intel Macs]
>
> Auch Hallo!
>
> http://www.apple.com/de/universal/
> http://www.apple.com/de/rosetta/
>
> Das sollte deine Fragen eigentlich beantworten.
Erst mal Danke für die Links.
Aber bis auf den ersten beiden Absätze in dem Rosetta-Artikel
und der
Information, dass es eines schönen Tages mal Software geben wird,
die auf
beiden Plattformen läuft, ist das ja nichts als
dämliches Marketing-
Gelaber.
Dem Universal-Artikel entnehme ich, dass alle Software, die man in
Schachteln kaufen kann, auf beiden Prozessor-Typen laufen, wenn auf der
Schachtel dieses hübsche Universal-Logo prangt.
Ich habe mal einen Blick ins Regal geworfen und festgestellt, dass das
auf keine in Schachteln gekauften Software meiner Frau zutrifft. Ich
nehme an, das die älter ist, als die Entscheidung von Apple
Intel-
Prozessoren einzusetzen.
In dem Universal-Artikel reden auch alle davon, Universal-Software
erstellen zu wollen (in der Zukunft). Wie alt die Seite ist,
verrät sie
leider nicht; aber ich schätze nicht älter als
zwei Jahre.
Kommen wir damit mal zum interessanten Teil:
Das bisschen Info über Rosetta hört sich ja schon
mal sehr
vielversprechend an. Aber wie gut funktioniert das in der Praxis?
Einfach so, wie Apple das in dem Werbe-Geschwafel behauptet? Oder nur
für
ausgewählte Software, die sich schon immer an bestimmte Design-
Richtlinien hielt oder mit bestimmten Entwicklungswerkzeugen generiert
wurden?
Wie groÃź ist der Prozentsatz der unter Rosetta
lauffähigen Alt-Software
im Verhältnis zur vorhandenen Alt-Software. Gibt es (und wenn
ja, welche)
prominente GroÃź-Software, die nicht unter Rosetta
läuft? Und wie ist
das mit Software mit Kopierschutz-Schweineren (1) (Photoshop wohl erst ab
CS2)?
Entschuldigt mein Misstrauen, aber ich bin in diesem Kommerz-Umfeld immer
etwas vorsichtig.
mfg Volker
(1) Ich empfinde übrigens nicht den Kopierschutz als
Schweinerei, sondern
meinte damit, dass die meisten Kopierschutz-Mechanismen irgendwelche
Schweinereien enthalten, die Betriebssystem-/Dateisystem-Standards
umgehen oder auÃźer Kraft setzen.
--
Volker Böhm Tel.: +49 4141 981152 www.vboehm.de
VoÃźkuhl 5 Fax: +49 4141 981154
D-21682 Stade mailto:volker@vboehm.de
Salut Volker
In article ,
Volker Boehm wrote:
> bei uns taucht in letzter Zeit immer häufiger eine Frage
auf:
>
> Meine Frau hat einen hübschen aber mittlerweile etwas
betagten 800 MHz
> PowerMac mit OS X 10.3. Gerade bei Bildbearbeitung (Photoshop CS und vor
> allem Bibble) zieht das Ding - ist ja inzwischen wohl auch so um die 8
> Jahre alt - allerdings keine Wurst mehr vom Teller. Mein 4 Jahre alter
> Athlon-3000-Rechner unter Linux ist bei sowas - zumindest
gefühlsmÃ¤Ãźig -
> mindestens 5 Mal so schnell :-)
> Nun liebäugelt meine Frau seit einiger Zeit - auch Macs
sind ja
> mittlerweile teilweise günstiger als ein Kleinwagen :-) -
damit, sich
> einen aktuellen Mac zu kaufen. Die haben aber seit einiger Zeit alle
> einen Intel-Prozessor; und da kommt die Frage auf, was denn mit all den
> Programmen ist, die sie benutzt.
> Da wäre ja mindestens das Photoshop CS, das sie vor zwei
oder drei
> Jahren für furchtbar viel Geld gekauft hat, und solche
Sachen wie
> Grafikkonverter aber auch viele andere praktische Helfer, die sich so
> im Laufe der Zeit angesammelt haben.
>
> Läuft das alles auf einem Intel-Mac
>
> o gar nicht, weil anderer Prozessor und SchluÃź.
>
> o im Notfall und wenn mans nicht eilig hat unter einer Emulation, die
> dann etwas langsamer / halb so schnell / ein Zehntel so schnell
> wie das Original abläuft.
>
> o problemlos, weil die Programme seit Menschen-Gedenken in einer
> Doppelversion (PowerPC/Intel) ausgeliefert werden.
>
> o problemlos, weil der Intel-Mac einen PowerPC-Mac fast in Echtzeit
> (max. 15 % Verlust) emulieren kann.
>
> Deshalb meine Frage:
> Muss meine Frau sich für einen aktuellen Intel-Mac alle/die
meiste
> Software neu kaufen oder kann man einiges/das meiste/alles sinnvoll
> weiterverwenden?
die Frage(n) laesst sich nicht pauschal beantworten...
Auf Rosetta bist du schon hingewiesen worden (d.h.: im Prinzip laufen OS
X Programme fuer PPC auch auf Intel-Rachnern).
Es gibt auch noch Betriebssysteme auf Macs.
Adobe hat z.B. folgenden Artikel zur Leopard (das aktuell verkaufte
Betriebssystem 19.5.x) Kompatibilitaet veroeffentlicht:
<http://www.adobe.com/de/support/products/pdfs/leopardsupport.pdf>
Gruss
Andreas
--
MacAndreas Rutishauser, <http://www.MacAndreas.ch>
EDV-Dienstleistungen, Hard- und Software, Internet und Netzwerk
Beratung, Unterstuetzung und Schulung
, Fon: 044 / 721 36 47
Volker Boehm wrote:
> vielversprechend an. Aber wie gut funktioniert das in der Praxis?
Gut. Praktisch alle normalen Anwendungsprogramme laufen i.d.R. ohne jede
Probleme.
Nur bei Treibern (Druckertreiber, Scannertreiber, oder was immer man da
so installiert hat und was nicht von Apple kommt) benötigt man auf einem
Intel-Mac auch die Intel-Variante des Treibers und muß das daher ggfs
updaten.
> Einfach so, wie Apple das in dem Werbe-Geschwafel behauptet?
Ja.
> Wie groß ist der Prozentsatz der unter Rosetta lauffähigen
Alt-Software
> im Verhältnis zur vorhandenen Alt-Software.
Keine Ahnung, da ich nicht jedes Plrogramm kenne. Ich persönlich habe
aber zumindest keines gefunden, welches auf Intel-Macs den Dienst
verweigerte. Ich verwendet immer noch einige PowerPC-Programme auf
meinem Intel-iMac, weil ich die letzten Updates nicht benötige.
--
Alexander
Volker Boehm wrote:
Hallo!
> Das bisschen Info über Rosetta hört sich ja schon mal sehr
> vielversprechend an. Aber wie gut funktioniert das in der Praxis?
Ziemlich gut.
> Einfach so, wie Apple das in dem Werbe-Geschwafel behauptet? Oder nur
für
> ausgewählte Software, die sich schon immer an bestimmte Design-
> Richtlinien hielt oder mit bestimmten Entwicklungswerkzeugen generiert
> wurden?
Das übliche Zeugs läuft.
> Wie groß ist der Prozentsatz der unter Rosetta lauffähigen
Alt-Software
> im Verhältnis zur vorhandenen Alt-Software. Gibt es (und wenn ja,
welche)
> prominente Groß-Software, die nicht unter Rosetta läuft? Und
wie ist
> das mit Software mit Kopierschutz-Schweineren (1) (Photoshop wohl erst ab
> CS2)?
CS und CS2 laufen. Eine komplette Marktübersicht hat wohl niemand.
--
Beste Gruesse, Hannes Gnad h.gnad@apfelwerk.de
Apple Distinguished Professional http://www.apfelwerk.de/
* Mac OS X 10.5 Leopard - seit 26. Oktober 2007 - http://www.apple.de/ *
Volker Boehm wrote:
> Das bisschen Info über Rosetta hört sich ja schon mal sehr
> vielversprechend an. Aber wie gut funktioniert das in der Praxis?
Sehr gut. Du bemerkst gar nicht, dass Rosetta da ist.
> Wie groß ist der Prozentsatz der unter Rosetta lauffähigen
Alt-Software
> im Verhältnis zur vorhandenen Alt-Software.
Ich schätze das auf deutlich über 90%.
Über die Geschwindigkeit brauchst du dir keine Gedanken zu machen wenn
du von einem 800MHz Rechner auf einen aktuellen Mac umsteigst.
Was allerdings nicht funktioniert ist Software für OS9.
Michi
Am Sun, 20 Apr 2008 19:06:58 +0200 schrieb Andreas Rutishauser:
> Salut Volker
>
> In article ,
> Volker Boehm wrote:
>
>> bei uns taucht in letzter Zeit immer häufiger eine
Frage auf:
>>
>> Meine Frau hat einen hübschen aber mittlerweile etwas
betagten 800 MHz
>> PowerMac mit OS X 10.3. Gerade bei Bildbearbeitung (Photoshop CS und
>> vor allem Bibble) zieht das Ding - ist ja inzwischen wohl auch so um
>> die 8 Jahre alt - allerdings keine Wurst mehr vom Teller. Mein 4 Jahre
>> alter Athlon-3000-Rechner unter Linux ist bei sowas - zumindest
>> gefühlsmÃ¤Ãźig - mindestens 5 Mal
so schnell :-)
>> Nun liebäugelt meine Frau seit einiger Zeit - auch Macs
sind ja
>> mittlerweile teilweise günstiger als ein Kleinwagen :-)
- damit, sich
>> einen aktuellen Mac zu kaufen. Die haben aber seit einiger Zeit alle
>> einen Intel-Prozessor; und da kommt die Frage auf, was denn mit all
den
>> Programmen ist, die sie benutzt.
>> Da wäre ja mindestens das Photoshop CS, das sie vor
zwei oder drei
>> Jahren für furchtbar viel Geld gekauft hat, und solche
Sachen wie
>> Grafikkonverter aber auch viele andere praktische Helfer, die sich so
>> im Laufe der Zeit angesammelt haben.
>>
>> Läuft das alles auf einem Intel-Mac
>>
>> o gar nicht, weil anderer Prozessor und SchluÃź.
>>
>> o im Notfall und wenn mans nicht eilig hat unter einer Emulation,
>> die
>> dann etwas langsamer / halb so schnell / ein Zehntel so schnell
wie
>> das Original abläuft.
>>
>> o problemlos, weil die Programme seit Menschen-Gedenken in einer
>> Doppelversion (PowerPC/Intel) ausgeliefert werden.
>>
>> o problemlos, weil der Intel-Mac einen PowerPC-Mac fast in Echtzeit
>> (max. 15 % Verlust) emulieren kann.
>>
>> Deshalb meine Frage:
>> Muss meine Frau sich für einen aktuellen Intel-Mac
alle/die meiste
>> Software neu kaufen oder kann man einiges/das meiste/alles sinnvoll
>> weiterverwenden?
>
> die Frage(n) laesst sich nicht pauschal beantworten... Auf Rosetta bist
> du schon hingewiesen worden (d.h.: im Prinzip laufen OS X Programme fuer
> PPC auch auf Intel-Rachnern).
>
> Es gibt auch noch Betriebssysteme auf Macs. Adobe hat z.B. folgenden
> Artikel zur Leopard (das aktuell verkaufte Betriebssystem 19.5.x)
> Kompatibilitaet veroeffentlicht:
>
> <http://www.adobe.com/de/support/products/pdfs/leopardsupport.pdf>
Vielen Dank für diesen Tipp.
Ich hatte noch gar nicht mitbekommen, wie eifrig die Leute von Adobe
dabei sind, ihren Sarg zuzunageln :-(
Mal eben zusätzlich zu der nicht gerade nachgeworfenen Apple
Hardware
Software für einige tausend Euro neu kaufen; da hat wohl jemand
den Knall
nicht gehört.
Na, mal sehen wie das in der Praxis so wird. Alexander, Hannes und
Michael haben ja glaubhaft versichert, dass eigentlich alles
läuft.
Vielen Dank für alle Antworten zu diesen Thema. Ich bin jetzt
zwar eine
Menge schlauer als heute Mittag aber einer Entscheidung noch nicht
näher.
Ich weiÃź noch nicht, ob es sich lohnt, noch mal einen Haufen Geld in
einen Mac zu investieren, um dann festzustellen, dass sich Apple in
einigen Jahren wieder irgendwas beknacktes (inkompatibles) einfallen
lässt, oder noch ein Jahr oder so mit der alten Hardware
weitermurcheln
und dann auf eine vernünftige Lösung (GIMP, dann
hoffentlich mit 16-Bit)
unter Linux (dann hoffentlich mit Farbmanagement) umsteigen.
Ich arbeite für meine Fotos schon seit Jahren so. Aber ich bin
(bei
Bildbearbeitung) ja auch Hobbyist und nicht Profi, wie meine Frau.
mfg Volker
--
Volker Böhm Tel.: +49 4141 981152 www.vboehm.de
VoÃźkuhl 5 Fax: +49 4141 981154
D-21682 Stade mailto:volker@vboehm.de